Informations- und Mobilisierungsveranstaltung

Thema: „Oldenburg 10.10.2010: Zentrale Forderungen und Vernetzung der Mobilisierung“

am Mittwoch, den 8. September 2010 um 19 Uhr
im Blauen Salon (Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin-Kreuzberg)

mit Beiträgen von

  • Anne Seeck (Teilhabe e.V.)
  • Martin Künkler (Koordinationsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen, KOS)
  • Claudia Spreen ( Vorsitzende Berzirkserwerbslosenausschuss ver.di Berlin)
  • Anne Allex (Runder Tisch gegen Erwerbslosigkeit und Ausgrenzung)

Am 10.10.2010 ist in Oldenburg bundesweite Demonstration der erwerbslosen und prekären Frauen und Männer. Es geht um eine kraftvolle Einmischung bei der Festlegung der Hartz-IV-Regelsätze, um die Verknüpfung gemeinsamer Interessen von Beschäftigten und Erwerbslosen und um die Durchkreuzung von „Gegeneinander-Ausspiel“-Strategien der Herrschenden und ihrer Helfer. Es ist der Versuch eine zerklüftete Bewegung zusammenzubringen in einer konzertierten Aktion. Aufrufende Organisationen sind: ALSO (Oldenburg), Tacheles (Wuppertal), Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP), Erwerbslosen Forum Deutschland und Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Prekäre Lebenslagen. Weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.krach-statt-kohldampf.de.

Wir möchten von Berlin aus mit Bussen anreisen. Näheres wollen wir gerne mit euch am 8. September besprechen. Bis jetzt wird die Mobilisierung von folgenden Berliner Gruppen unterstützt: Keine/r muss allein zum Amt, Teilhabe e.V., Lunte, AG Soziales Berlin, FAU-Berlin, Internationale KommunistInnen, CLOF, Berliner Kampagne gegen Hartz IV, Bezirkserwerbslosenausschuss ver.di Berlin, FelS | Für eine linke Strömung – Organisiert in der IL, BASTA Berlin,

Kontakt und Info für die Berliner Koordination für den 10.10.:
www.10102010-oldenburg.blogspot.com | 10.10.oldenburg@gmail.com

Bundesweite Demo am 10. 10. in Oldenburg

Wütend über Milliardengeschenke an Banken und Sparpakete für die Ärmsten der Gesellschaft?

Ungläubiges Staunen, dass mit der Streichung des Elterngelds für Hartz-IV-Beziehende in erwünschte und unerwünschte Kinder unterschieden wird?

Sauer, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden?

Flaues Gefühl im Magen, weil die Gesundheit immer teurer, die Rente immer kleiner und die Zukunft immer ungewisser wird?

Null Verständnis dafür, warum es in einer reichen Gesellschaft immer noch keinen gesetzlichen Mindestlohn und kein ausreichendes Einkommen für alle geben soll?

Abgenervt von Westerwelle und Co?
Ohnmachtsgefühle, denn was kann man schon tun?

Kommt am 10.10.2010 nach Oldenburg,

bringt Kochtöpfe und Kochlöffel mit!

Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir wollen Krach schlagen – mit Töpfen und Kochlöffeln, Spaß und Selbstbewusstsein!

Wir wollen demonstrieren, dass Erwerbslose sich nicht beschimpfen und verhöhnen lassen. Deshalb:

In die Pötte kommen!
Krach schlagen statt Kohldampf schieben!
Mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel sofort!

Noch in diesem Jahr muss die Bundesregierung die Hartz-IV-Sätze neu berechnen. Viele Erwerbslosengruppen und die ALSO fordern für Erwachsene 500 Euro, viele gewerkschaftliche Initiativen mindestens 440 Euro. Noch in diesem Jahr muss es genug Geld geben für eine ausreichende und ausgewogene Ernährung. Für Ernährung gibt’s heute für Erwachsene nur 118 Euro monatlich, pro Tag 3,94 Euro, für ein 13-jähriges Kind gar nur 2,76 Euro. Das ist ein gesellschaftlicher Skandal. Mindestens 80 Euro mehr im Monat sind für eine ausreichende und einigermaßen ausgewogene Ernährung notwendig!

Zu wenig Hartz IV ist schlecht für alle!
Mit Hartz IV sind wir gezwungen, bei Aldi und Lidl einzukaufen. Aber wir wollen nicht als Rechtfertigung für den Preiskrieg der Discounter missbraucht werden. Mit ihrer wachsenden Marktmacht bedrohen sie die Existenz kleiner LebensmittelproduzentInnen, sind verantwortlich für unmenschliche Löhne und Arbeitsbedingungen auf der ganzen Welt und zerstören mit immer weiteren Transportwegen die Umwelt.
Uns ist die Qualität unserer Ernährung und unserer Umwelt nicht egal. Und es ist uns auch nicht egal, unter welchen Bedingungen – weltweit – die Lebensmittel produziert und verkauft werden und wie dabei mit unserer Umwelt und den Tieren umgegangen wird. Wir wollen faire, gerechte und nachhaltige Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Menschen auf der ganzen Welt! Mit dieser Einstellung stehen wir nicht alleine da: Gewerkschaften und Landwirte streiten mit uns.
Wir bestehen darauf, dass der von allen erarbeitete gesellschaftliche Reichtum gerecht verteilt wird. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Einkommen, egal ob sie oder er gerade Arbeit hat oder nicht!

Bundesweite Demonstration am 10.10.2010 in Oldenburg!

In die Pötte kommen:

Krach schlagen statt Kohldampf schieben!

Mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel sofort!

Treffpunkt: 13 Uhr, Hauptbahnhof, Südseite!
Bringt Kochtöpfe und Kochlöffel mit!
  • Wir wollen ein Einkommen für alle, das auch für eine gesunde Ernährung ausreicht!
  • Wir wollen Arbeitsplätze mit sinnvoller Arbeit und existenzsicherndem Einkommen!
  • Wir wollen gesellschaftliche Kontrolle unserer Lebensmittelproduktion!
  • Wir wollen eine ökologisch nachhaltige und regionale Versorgung mit Lebensmitteln!

http://www.krach-statt-kohldampf.de/





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